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Veröffentliche Ergebnisse klinischer Studien

In mehreren randomisierten, plazebokontrollierten Studien wurden sowohl die kurzfristige als auch die langfristige Wirksamkeit des Meniett-Gerätes nachgewiesen.  

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Kurzfristige Ergebnisse
Im Jahre 1997 zeigte eine prospektive, randomisierte und plazebokontrollierte Studie die unmittelbare Verbesserung der elektrischen Potenziale der Gehörschnecke bei Behandlung mit Niederdruckimpulsen.A

Im Jahre 2000 ergab eine von Dr. Ödkvist et al.et al durchgeführte zweiwöchige randomisierte und plazebokontrollierte klinische Studie in verschiedenen medizinischen Einrichtungen eine Erleichterung der Patienten von ihren Schwindelbeschwerden und verbessertes Hörvermögen nach kurzfristigen Druckbehandlungen mit dem Meniett-Gerät. An der Studie nahmen 31 Patienten im fortgeschrittenen Symptomstadium der Morbus Menière-Erkrankung teil. Bei den 25 Patienten der Kontrollgruppe trat keine Verbesserung ein.B

In einer im August 2002 erschienenen Ausgabe von "The Laryngoscope" wurde von Dr. Gates und Dr. Green eine beobachtende Studie an 10 Patienten veröffentlicht, welche auf die üblichen medizinischen Behandlungsmethoden nicht ansprachen. Über einen Zeitraum von 3-11 Monaten (durchschnittlich 8 Monate) schlug die Meniett-Therapie bei allen 10 Patienten an. Neun der 10 Patienten konnten ihre Schwindelsymptome in den Griff bekommen, beim zehnten Patienten kam es zu einer Verringerung der Schwindelsymptome um 50%. Darüber hinaus kam es zu einer statistisch signifikanten Verbesserung des Hörvermögens um 6 dB. Bei den meisten Patienten traten die Symptome wieder auf, als die Behandlung mit dem Meniett-Gerät eingeschränkt wurde bzw. ihr Paukenröhrchen blockiert wurde.C

Langfristige Ergebnisse
Bei einer Studie über zwei Jahre hinweg wurden regelmäßige Untersuchungen an 37 Patienten durchgeführt, welche das Meniett-Gerät benutzten. Die Studie wurde hinsichtlich der Kriterien für Diagnose, Stadium und Datenaufzeichnung nach den Richtlinien der American Academy of Otolaryngology-Head and Neck Surgery durchgeführt. Bei allen Patienten wurde für die Dauer der Studie auf andere medizinische Behandlungen verzichtet, bzw. wurden vor Beginn der Studie medikamentöse Behandlungen abgesetzt. Ergebnisse:

  • 19 Patienten erlitten keine Schwindelanfälle mehr.
  • 15 Patienten berichteten über eine deutliche Verringerung in der Häufigkeit ihrer Schwindelanfälle.
  • Bei allen 34 Patienten, bei welchen die Behandlung anschlug, kam es zu einer funktionellen Verbesserung von mindestens zwei Einheiten auf der Hörskala.
  • Keiner der 34 Patienten, bei welchen die Behandlung anschlug, kehrte zu früheren Behandlungsmethoden wie Diuretika u.a. zurück.
  • Bei drei Patienten bewirkte die Druckimpulsbehandung keine Symptomverbesserung (8%).
  • Im Laufe der zwei Jahre traten in Verbindung mit der Druckimpulsbehandlung keinerlei Nebenwirkungen auf.

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A. Densert B., Densert O., Arlinger S., Sass K., Ödkvist LM., Immediate effects of middle ear pressure changes on the electrocochleographic recordings in patients with Menière's Disease: A clinical placebo-controlled study. American Journal of Otology, 1997: 18: 726-33.B. Ödkvist L.M., Arlinger S., Billermark E., Densert 

B., Lindholm S., Wallquist J., Effects of middle ear pressure changes on clinical symptoms in patients with Menière's Disease - a clinical multicenter placebo-controlled study. Acta Otolaryngol (Stockh) 2000; Suppl 543: 99-101.

C. Densert B., Sass K., Control of symptoms in patients with Menière's Disease using middle ear applications: Two-years follow-up. Acta Otolaryngologica (Stockh) 2001; 120:5

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